Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine auf schulmedizinischen Grundlagen beruhende Methode zur Aktivierung der körpereigenen Regulation. Sie kommt in der Ordination meist ergänzend im Rahmen einer Schmerzbehandlung zur Anwendung.
Dabei werden häufig Infiltrationen oder Quaddeln mit einem Lokalanästhetikum durchgeführt.

Klassische Indikationen sind funktionelle Schmerzzustände wie Kopfschmerzen, Verspannungen im Nackenbereich und das Zervikalsyndrom, segmentale Beschwerden vor allem nach Operationen oder nach komplizierten Heilungsverläufen sowie funktionelle Beschwerden (ohne Ursache auf anatomische-struktureller Ebene).

Neben der relativ bekannten Technik des Quaddelns kommen auch andere neuraltherapeutische Methoden wie zum Beispiel Triggerpunktinfiltrationen, Infiltration in Gelenke und anatomische Strukturen der Wirbelsäule zum Einsatz.

Namhafte österreichische Ärzte wie Dr. Otto Bergsmann haben sich im vergangenen Jahrhundert mit den Zusammenhängen zwischen Schmerzen im Bewegungsapparates und entsprechenden Ausstrahlungen in Haut- und Eingeweidebezirke beschäftigt.
Moderne physiologische Untersuchungen bestätigen die zu Grunde liegenden Theorien.

Die Grenzen der Regulationstherapien stellen strukturelle Veränderungen, schwere Pathologien oder Erkrankungen dar.

 

Weitere Informationen:

Ordination Dr. Agnes Krasser-Tilz

Parksiedlung 8
8101 Gratkorn

03124 22550

ordination@krasser-tilz.at